
Ich bin ein wenig aufgeregt. Am kommenden Wochenende werde ich mein erstes Barcamp besuchen. Wer nicht weiss, worum es sich bei einem Barcamp handelt, der kann bei der Wikipedia nachlesen. Ein kurzer Auszug:
BarCamp ist ein internationales Netzwerk von „Unkonferenzen“, also offenen, partizipativen Veranstaltungen, deren Ablauf und Inhalte von den Teilnehmern bestimmt werden.
Das Barcamp findet auf dem Gelände der Sun Microsystems GmbH in Kirchheim-Heimstetten bei München statt. Wie bei allen Barcamps ist der Eintritt frei, für Verpflegung wird gesorgt und es gibt ein frei benutzbares WLAN.
Die Organisation der Teilnehmer und umfangreiche Infos zum Barcamp finden sich unter barcampmunich.mixxt.de.
Dahinter verbirgt sich eine ausgefeilte Community-Seite für Event-Planungen, mit Wiki, Forum, Aktivitäten und allem Pipapo. Wenn die Technik mitspielt, gibt es auch einen Video-Livestream.
Bei diesem Barcamp wird es zwei Teilnehmerlisten geben: eine für alte Hasen und ein für Barcamp-Neulinge. Bei ersterer sind noch Plätze frei, bei den Neulingen muss man sich in eine Warteliste eintragen, da alle 219 Slots bereits seit mehreren Tagen besetzt sind. Ich selbst habe mich vor ca. 1 Woche auf die Warteliste gesetzt und bin nach 2 Tagen in einen freigewordenen Slot gerutscht.
Update: die Anzahl der Plätze in der Neulinge-Liste wurde von 219 auf 249 erhöht, momentan sind noch genügend frei.
Für diejenigen, die es bis zum Beginn des Barcamps kaum aushalten, gibt es eine Warmup-Party und sogar ein Pre-pre-Barcamp Geektreffen. Auch eine “offizielle” Barcamp-Party gibt es:
Die offizielle BarCamp Munich 2008 Party wird am Samstag 11. Oktober im “laab” stattfinden. Ein nettes Lokal mit Bar, Tischen, gemütlichen Sitzecken mit Ledersofas, Nebenraum mit Beamer und Wii Sports. WLAN wird organisiert, 100 halbe Augustiner aus dem Holzfass spendiert Conespra und für ein ordentliches Buffet wird gesorgt.
Meine Motivation, zu einem Barcamp zu gehen, hat diverse Gründe – der Wichtigste ist natürlich die Aussicht auf 2-3 der 100 halben Augustiner im “laab”
. Spass beiseite – zum Einen habe ich eine gewisse Web2.0-Affinität und bin allem Neuen und halbwegs Interessanten gegenüber, was so im Netz geschieht, sehr aufgeschlossen. Zum Anderen interessiert es mich einfach, wie es auf so einer Unkonferenz zugeht. Von diversen Leuten habe ich gehört, dass die Organisation eines solchen Events trotz des augenscheinlichen Chaos sehr gut funktioniert – mich interessiert, wie das in der Praxis aussieht.
Des Weiteren erhoffe ich mir durch die diversen Sessions viel Input, neues Wissen und vielleicht auch ein paar Inspirationen, womit man sich mal näher beschäftigen könnte. Wenn ich an einer Session mitgestalten kann, werde ich das gerne tun; ansonsten habe ich auch nichts dagegen, meine Teilnahme eher passiv konsumierend zu gestalten. Auch die Möglichkeit, Leute zu treffen, die man bisher nur von ihren Blogs und Twitter-Meldungen kennt, ist verlockend.
Und last but not least findet das Barcamp direkt vor meiner Haustür statt, ich komme also bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Veranstaltungsort.
Also, ich bin gespannt. Am Samstag in der Früh helfe ich beim Aufbau (und sichere mir somit frühzeitig ein T-Shirt, yeah – wobei, 300 Stück sollten für alle reichen) und freue mich auf die interessanten Menschen und neuen Eindrücke, die mich erwarten.