diskostu sagt… » html

Accesskey für Links

Gestern abend habe ich ein wenig mit dem Link-Attribut accesskey herumexperimentiert. Alle drei mir zur Verfügung stehenden Browser bzw. Browserengines gehen mit Accesskeys unterschiedlich um.

  • Internet Explorer
    Durch drücken von [Alt] + [Buchstabe] wird der Link markiert, ein Druck auf [Enter] ruft ihn schliesslich auf.
  • Firefox (Gecko)
    Durch drücken von [Alt] + [Buchstabe] wird der Link direkt aufgerufen.
  • Opera
    Hier müssen zunächst einmalig die beiden Tasten [Shift] + [Esc] gleichzeitig gedrückt werden. Danach genügt die Eingabe des als Accesskey vorgesehenen Buchstaben, um den Link aufzurufen.

Meiner Meinung nach haben alle drei Methoden ihr Für und Wieder. Beispielsweise ist der Aufruf eines Links per Accesskey in Opera relativ umständlich. Demhingegen ist es in Firefox und Internet Explorer unmöglich die Menüs per Tastatur zu erreichen, wenn Accesskeys definiert sind, die die Menüs “überschreiben”. Ist z.B. der Link “Bilder” per Accesskey “b” erreichbar, so kann der Menüeintrag “Bearbeiten” nicht mehr über [Alt] + [b] aufgerufen werden.

Mich würde einmal interessieren, ob Webentwickler Accesskeys in Projekten benutzen, und wenn ja, nach welchem Schema werden die Keys gewählt? Haben sich überhaupt einheitliche Schemen (ohne die meiner Meinung nach Accesskeys keinen Sinn machen) etabliert? Wird versucht, einem Konflikt mit den Menü-Keys aus dem Weg zu gehen? Ich warte gespannt auf Eure Antworten.

Google Page Creator

Der Google Page Creator ist eine neue Webanwendung vom Suchmaschinenbetreiber, welche heftig auf AJAX (was sonst) setzt, um das Feeling einer herkömmlichen Desktop-Anwendung zu verbreiten. Mit ihr können kinderleicht Webseiten erstellt und publiziert werden – die URL der Webseite ist jedoch leider nicht änderbar. Ein Gmail-Account ist Pflicht (wer einen will, ich hab noch genug), und demzufolge heisst die Webseite anschliessend http://[Gmail-Name].googlepages.com.

Der Nutzer hat 100MB Speicherplatz für die eigene Webseite zur Verfügung. Im Design lehnt sich der Page Creator stark an Gmail an, was ich persönlich sehr hübsch finde, da alles schön minimalistisch und aufgeräumt aussieht und kein unnötiger Ballast rumschwirrt. Damit sollte nun wirklich jeder zurecht kommen, da absolut keine HMTL- und CSS-Kenntnisse notwendig sind. Wenn man möchte, kann man dennoch den HTML-Code direkt bearbeiten – zumindest den Teil, welcher sich im body-Tag befindet.

Mit Webstandards hat der Page Creator leider nicht viel am Hut – von Generatoren ist man dies jedoch gewohnt. Jedoch könnte Google wenigstens versuchen, validen Code zu erstellen. Tags, welche keinen schliessenden Tag haben, werden grundsätzlich nicht mit einem / abgeschlossen. Block-Elemente stehen innerhalb anderer Block-Elemente (z.B. div innerhalb von h1), es gibt diverse leere p-Elemente, und so weiter und so fort.

Zur Webseite

via Golem

Technorati Tags:

Webseiten für mobile Geräte optimieren (lassen)

Aktuelle WAP-Browser sind auch in der Lage, “ganz normale” Webseiten anzuzeigen, sind also vollwertige HTML-Browser (bis auf Flash und JavaScript, einige können kein CSS).

Kürzlich bin ich über einen Google-Dienst gestolpert, der es erlaubt, Webseiten für die Darstellung auf mobilen Geräten zu optimieren. Google zerteilt lange Webseiten dabei bei Bedarf auf mehrere Seiten, Bilder können auf Wunsch weggelassen werden.
Es gibt auch Alternativen zu diesem Google-Dienst, gefunden habe ich auf die schnelle derer zwei: Skweezer und IYHY. Ersterer Dienst ist vergleichbar mit Google, teilte aber lange Seiten nicht auf. IYHY stellt Webseiten ebenfalls komplett dar und lässt alle Bilder weg.

Eine Gegenüberstellung der Webseitengrösse am Beispiel von http://www.chip.de/:

Wie habe ich diese Grössen ermittelt? Eigentlich ganz einfach: ich habe die Webseiten lokal gespeichert und dann die Grösse gelesen. Gibt es da eigentlich andere, zuverlässige Methoden? Zwei Alternativen habe ich ausprobiert: die Anzeige von “Seiteninformationen” in Firefox sowie die Webseite http://www.websiteoptimization.com/. Beide Angaben wichen stark von der Grösse der lokal gespeicherten Seite ab, der ich dann doch am ehesten vertraue.

Für mich persönlich hat von diesen drei Kandidaten Google die Nase vorn: Aufteilung auf mehrere Seiten, sodass ich nicht ewig runterscrollen muss sowie unterm Strich die kleinsten Seitengrössen.

Technorati Tags: , ,

eBook: Professionelle Websites (Stefan Müntz)

Stefan Müntz, Autor von SelfHTML, stellt sein aktuelles Buch Professionelle Websites als PDF kostenlos zur Verfügung. Die Beweggründe hierfür sind in seinem Weblog-Eintrag zu finden.

Alternative Angebote mit kostenfreien eBooks (Schwerpunkt IT) finden sich hier:

Zum eBook

via SELFHTML aktuell Weblog

Technorati Tags: , , ,

HTML-Validatoren

Soeben wollte ich mein Weblog mal wieder durch einen HTML-Validator jagen, um zu sehen, ob alles OK ist. Folgende habe ich benutzt:

Und man kann es sich denken – alle drei erzählen mir was anderes. Für den W3C-Validator war alles in Butter. Validome meckert einen Link an, der auf eine leere Sprungmarke zeigt (#), um einen JavaScript-Aufruf durchzuführen. Und der HTML-Validator/Tidy merkt an, dass eine URI nicht korrekt formuliert ist (Umlaut nicht maskiert).

Die Moral von der Geschicht: traue einem Validator nicht, sondern nur mehreren :)

Technorati Tags: ,