diskostu sagt… » gemecker

MobileMe no more?

Die Tatsache, dass mein MobileMe-Account in einem Monat ausläuft, habe ich genutzt um mich intensiv zu fragen ob ich diesen Dienst überhaupt weiterhin benötige. Für mich gehörte er bisher zum Mac “einfach dazu”, zumal ich zwei Macs und ein iPhone habe, die gesynct werden möchten. Doch in letzter Zeit habe ich mich häufiger gefragt, ob mir der Dienst 79 Euro im Jahr wert ist. Was bekommt man also für sein Geld?

test

MobileMe

  • Sync
    Sicherlich der Hauptanreiz von MobileMe, besonders wenn man noch Mobilgeräte von Apple wie den iPod touch oder das iPhone besitzt. Mit den Mobilgeräten können Kontakte, Kalendereinträge, Lesezeichen und Emails gesynct werden, bei Mac-Rechnern kommen noch Einstellungen von MacOS, Passwörter (Schlüsselbund) und diverser anderer Kram dazu. Funktionierte bei mir bisher reibungslos bis auf die Tatsache, dass seit ein paar Tagen die Änderungen von meinem iPhone nicht mehr (Vorsicht, Anglizismus-Alarm!) in die Cloud gepusht werden. Könnte aber auch am Jailbreak liegen, von daher halte ich mich mit voreiligen Schuldzuweisungen zurück.
  • 20 GB Webspace
    Klingt schonmal nicht schlecht. Blöd nur, dass die iDisk quälend langsam ist, wenn man sie ins Dateisystem einhängt. Das Kopieren von Dateien geschieht mit gefühlter Disketten-Geschwindigkeit. Dies war schon so als der Dienst noch .Mac hiess, und die von mir erhoffte Besserung mit der Umstellung auf MobileMe blieb leider aus. Als quasi-mobiler Datenträger für mich nicht zu gebrauchen.
  • Webmail
    Brauche ich nicht, da ich GoogleMail benutze und damit überaus zufrieden bin.
  • Online-Fotogalerie
    Brauche ich ebenfalls nicht, da ich von iPhoto eher enttäuscht bin (auch von der ‘09er-Ausgabe) und froh bin, dass es endlich Picasa nativ für den Mac gibt.
  • Web-Interface
    Das Webinterface der MobileMe-Dienste ist sehr hübsch und gefällt mir wirklich gut. Die einzelnen Web-Anwendungen (Mail, Kontakte, Kalender, Fotos) fühlen sich sehr Desktop-like an und sind ein Riesensprung im Vergleich zu .Mac. Komischerweise ist im Webinterface die iDisk auch halbwegs flott, im Gegensatz zur Einbindung ins Dateisystem.

Ich hoffe ich habe die wichtigsten Features von MobileMe erwähnt, jedenfalls habe ich diese bisher (mehr oder weniger intensiv) genutzt. Um jedoch auch in Zukunft nicht auf Sync und ähnliche Annehmlichkeiten zu verzichten, sind mir im Laufe der Zeit diverse Alternativen untergekommen.

  • Webspace
    Momentan habe ich mich auf Dropbox eingeschossen. Der Dienst bietet zwar “nur” 2 GB Speicher, diese Menge ist jedoch für meine Bedürfnisse ausreichend. Gerade die Möglichkeit, schnell und unkompliziert mit anderen Leuten Dateien zu tauschen ist sehr angenehm. Mehr zu diesem Dienst gibt es hier, hier und hier.
  • Sync
    Vor kurzem bin ich auf fruux aufmerksam geworden. Damit lassen sich das Adressbuch, der Kalender und die Safari-Lesezeichen syncen (letzteres ist für mich nur bedingt interessant, da ich Firefox in Kombination mit Foxmarks verwende). Leider noch keine iPod touch / iPhone-Unterstützung, aber die soll in Zukunft kommen. Hoffen wir, dass Apple den Entwicklern dabei keinen Strich durch die Rechnung macht (Ablehnung a la “Your service is too similar to MobileMe”, sowas gab’s ja schon öfter). Bisher synct fruux bei mir zwischen iMac und MacBook brav und zuverlässig.

    In Verbindung mit Google Mail nutze ich den Google Calendar, der sich mit einem Tool namens NemusSync hervorragend mit dem iPhone-Kalender abgleicht (sofern das iPhone in den Genuss eines Jailbreak gekommen ist).

    Update: bin soeben auf NuevaSync aufmerksam geworden. Damit kann man over-the-air Kontakte und Kalenderdaten mit Google Mail bzw. Google Calendar in beide Richtungen syncen, das Ganze tarnt sich als Exchange Account und man muss auf dem iPhone keine zusätzliche Software installieren. Funktioniert bei mir in ersten Tests 1A. Die Daten werden mit max. 10 Minuten Verzögerung gesync – also kein wirkliches Push, aber immer noch mehr als ausreichend und ein klarer Vorteil gegenüber NemusSync.

    Update 2: Google bietet nun selbst eine Synchronisation von Kontakten und Kalenderdaten per Exchange an, funktioniert im Prinzip genauso wie NuevaSync. Ich habe erstmal dorthin gewechselt und werde mal beobachten wie das Ganze auf Dauer läuft. Mein komplettes Sync-Setup sieht nun also wie folgt aus:

    iphone_sync_small1

  • Email
    Google Mail ist seit fast vier Jahren der Email-Dienst meiner Wahl. Datenschutzrechtlich natürlich nicht ganz unbedenklich, aber Features und Handling sind für mich unerreicht.
  • Sonstiges
    Für Fotos nutze ich, wie schon erwähnt, Picasa. Was nun theoretisch noch fehlt ist ein Webinterface für Kalender und Kontakte. Ist aber zu verschmerzen, da ich das iPhone ja immer dabei habe und lediglich für den Kontakte-Sync auf iTunes angewiesen bin.

Diese ganzen Überlegungen bringen mich also zu dem Schluss, MobileMe bis auf Weiteres Lebewohl zu sagen.

Und ich bin anscheinend nicht der Einzige, dem es so geht.

Warner Music verklagt MP3-Suchmaschine

City Map

photo from firemind @ Flickr

Es gibt eine Suchmaschine, die MP3-Dateien, welche ungeschützt auf Webservern herumliegen, aufspüren kann. Aus einer Ecke höre ich:

Na klar, du Schlaumeier, Google kann das! Man benutze einfach filetype:mp3 sowie den Suchbegriff, und schon tauchen massenhaft MP3-Dateien auf, die man direkt herunterladen kann.

Vollkommen richtig. Das ist auch kein Hack oder sonstiger Unsinn, sondern eine dokumentierte Funktion der Suchmaschine.

Jetzt gibt es diese andere Suchmaschine, Seeqpod, die lediglich MP3-Dateien finden kann. Sonst nichts. Auch sie findet nur Dateien, die in öffentlich zugänglichen Bereichen des Internetzes herumliegen. Man kann die Musikdateien direkt abspielen, aber nicht herunterladen. Dazu müsste man die URL per Hand abtippen, denn die Webseite benutzt viel Flash, was ein Copy + Paste der URL unmöglich macht. Die Leute hinter Seeqpod wissen, was Geistiges Eigentum bedeutet.

Und was macht Warner Music? Verklagt Seeqpod. Unglaublich. Denn Seeqpod hostet keine Musik, sondern findet lediglich Dateien, die von anderen Leuten auf deren Webservern gehostet werden. Schon allein daran sieht man, wie paradox das Ganze ist. Konsequenterweise sollte man auch Stadtpläne verbieten, denn diese weisen potentiellen Bankräubern den Weg zur nächsten Sparkassenfiliale.

Freudscher Verleser

Dreimal dürft ihr raten, was ich auf den ersten Blick bei Google News bei dieser Meldung gelesen habe:

Apple bringt das dünnste Notebook<br />
der Welt

Und einen Freudschen Verleser nenne ich das nicht ohne Grund, denn zumindest für mich würde so ein Notebook nie in Frage kommen. Auch wenn ich in einer modernen Grossstadt lebe, ist WiFi nicht an jeder Strassenecke zu finden – ohne Ethernet-Port und einem optischen Laufwerk ist man da ziemlich aufgeschmissen.

Zubehör-Preise im Apple Store

Unverschämte 710,- Euro verlangt Apple in seinem Onlineshop, wenn man bei einem Macbook Pro anstatt den standardmäßig verbauten 2GB Arbeitsspeicher 4GB haben möchte.

Ein kleines Rechenbeispiel:

  • 1 x 2GB bei eBay: 110,- Euro, 2 Stück = 220,- Euro
  • Versandkosten: 10 Euro (der Einfachheit halber aufgerundet)
  • Verkauf der vorhandenen 2 x 1GB Riegel: ca. 80,- Euro
  • Summe= 150,- Euro

150,- Euro entsprechen ca. 21% vom Originalpreis. Man muss zwar die Riegel selbst austauschen, aber die Vorgehensweise ist recht einfach und zudem auch im Handbuch erklärt; auch die Garantie bleibt davon unberührt.

Suchabfrage: 2GB-Riegel für Macbook Pro bei eBay

Das Problem ist der User

Outlook 2007 wird behäbig, wenn man RSS-Feeds, Emails und Kalendereinträge über längere Zeit aufbewahrt. Microsoft weiss, woran das liegt.

Outlook wasn’t designed to be a file dump, it was meant to be a communications tool. There is that fine line, but we don’t necessarily want to optimize the software for people that store their e-mail in the same .PST file for ten years.

Quelle: ComputerWorld

via DownloadSquad

Fabelhafte Einstellung von Microsoft…

Aussteiger

Aussteigen, ohne richtig eingestiegen zu sein.

Quitting Twitter

Ich bin sehr offen für Neues, gerade wenn es ums Web geht. Ich bin bei zig WebZwoNull-Diensten angemeldet und nutze viele davon regelmäßig. Aber den Hype um Twitter kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Was interessiert es mich, wenn sich jemand in der Nase popelt? Wenn jemand vom Shoppen zurückkehrt oder in ein Meeting geht? Davon abgesehen wird das Teil jetzt schon zugespamt.

So ein Quark. Leute, setzt eure Zeit und Energien sinnvoll ein.

Liebe Post…




Please don’t do this anymore

Originally uploaded by diskostu.

… so bitte nicht.

Funktionen, die ich bei iPod und iTunes vermisse

Der iPod ist schon ein feines Stück Hardware, und iTunes ist nach einiger Gewöhnung und mit Hilfe von ein paar Tools auch sehr gut benutzbar. Jedoch wo viel Licht ist, da ist auch Schatten, soll heissen: es gibt ein paar Sachen, die ich bei diesem Gespann mehr oder weniger dringend vermisse. Die folgenden Punkte haben sich nach ca. 3-monatiger Nutzung von einem iPod Video mit iTunes herauskristallisiert.

  1. Beim Abspielen eines Songs auf dem iPod sehe ich nicht auf einen Blick, ob ich dem Song schon eine Bewertung verpasst habe oder nicht. Ich muss mich erst umständlich durch dreimaliges Drücken der Mitteltaste zum Bewertungs-Menü hangeln.
  2. Eine in iTunes erzeugte Wiedergabeliste besitzt auf dem iPod nicht die vom Menü “Musik” gewohnte hierarchische Struktur “Interpret -> Album -> Song”, sondern es werden alle Songs hintereinander angezeigt. Sehr ärgerlich bei Listen mit umfangreichem Inhalt.
  3. Beim Anlegen von Wiedergabelisten in iTunes habe ich keine Möglichkeit, die Reihenfolge der Songs festzulegen. Auf dem iPod ist die Liste immer alphabetisch sortiert, sodass ich die Songs entweder nur in dieser Reihenfolge oder nur per Shuffle anhören kann, nicht jedoch in einer von mir gewünschten Reihenfolge.
  4. Die Kriterien in einer Smartlist können alle nur mit UND- oder nur mit ODER-Bedingungen verknüpft werden. Eine Smartlist mit der Vorgabe “Alle Songs, die entweder das Genre Rock oder das Genre Ska, aber mindestens eine Bewertung von 3 Sternen haben” scheint somit nicht realisierbar. Mit einem kleinen Trick geht das zwar, ist jedoch auf Dauer nicht sehr befriedigend:
    Man benutzt eine zweite Smartlist als Zwischenstation. Diese Hilfs-Smartlist hat die Kriterien “Genre ist entweder Rock oder Ska”. Die eigentliche Smartlist hat die Kriterien “Bewertung ist mindestens 3 Sterne und Wiedergabeliste ist Hilfs-Smartlist“.
  5. Wenn man seine Songs auf der Festplatte selbst verwaltet und nicht durch iTunes verwalten lässt, ist die Tatsache, dass iTunes keine Musikordner überwachen kann, so wie man es von anderen Musikplayern gewohnt ist, sehr ärgerlich. iTunes merkt nicht, wenn ich einem Musikordner auf der Festplatte Songs hinzufüge oder welche entferne. Neue Songs muss man entweder per Drag&Drop oder über das Menü “Ordner hinzufügen” der Bibliothek hinzufügen, nicht mehr existierende Songs muss man per Hand aus der Bibliothek entfernen (die Einträge in der Bibliothek sind lediglich Referenzen auf die Songs auf der Festplatte). Zum Glück gibt es ein Tool namens iTunes Library Updater, welches einem diese Arbeit recht zuverlässig abnimmt.
  6. Ich habe eine Smartlist namens “Songs ohne Wertung”, welche, wie der Name schon sagt, alle Songs beinhaltet, die von mir noch keine Bewertung erhalten haben. Spiele ich nun einen Song aus dieser Liste in iTunes ab und verpasse ihm während dem Abspielen eine Wertung, wird die Wiedergabe sofort unterbrochen, weil der Song auch sofort aus dieser Smartlist entfernt wird. Das ist ja an sich richtig, aber halt auch ärgerlich, weil ich den Song gerne noch zu Ende hören möchte. iTunes sollte den Song also erst dann aus der Smartlist entfernen, wenn er durch ist.
  7. last.fm-Support durch iTunes wäre nett. Eine Software namens Audiopod schlägt da eine Brücke.
  8. Findet iTunes zu einem Song kein passendes Cover, so kann man immer noch manuell eins hinzufügen. Wieso jedoch legt iTunes dieses Bild auf der Festplatte ab, anstatt es in der MP3-Datei selbst zu speichern? Natürlich spart diese Methode ein wenig Speicherplatz, aber mal ehrlich:
    1. Speicherplatz ist sehr günstig.
    2. Möchte ich diesen Song auf einem anderen Player anhören, habe ich wieder kein Cover.

Diese Liste lässt sich sicherlich ergänzen, daher bitte ich euch: was missfällt euch beim iPod und/oder bei iTunes? Welche Sachen könnte Apple besser machen? Gibt es vielleicht Möglichkeiten, die angesprochenen Lästigkeiten mit Hilfe von anderen Tools oder Workarounds zu verbessern?

Musik-Downloads bei web.de

Nein, dies wird kein Test zu dem heute gestarteten Musik-Downloadportal bei web.de. Dies ist nur eine kleine Beschwerde.

Optimiert für Internet Explorer

Ich dachte wir sind bereits im 21. Jahrhundert angekommen. Wissen die Programmierer bei web.de eigentlich um die Browserverteilung in Deutschland? Aktuell liegt der Anteil an Nutzern von Browsern, die zur Mozilla-Familie gehören, bei über 20 Prozent – jeder fünfte Nutzer bekommt also eine eingeschränkte Funktionalität geboten.

Och nööö…

Blöd, wenn man ab und an gezwungen ist Windows zu benutzen…

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