Dr. Psycho – Zweite Staffel
Dr. Psycho! Max Munzl! Lena! Martin!
Ich vollführe gerade einen gedanklichen Luftsprung, als ich lese, dass heute abend auf Pro Sieben die zweite Staffel von Dr. Psycho beginnt.
Exzellenter Timewaster: Weewar
Dieses Weewar. Warum muss es nur soviel Spass machen? Wann soll ich all meine Arbeit schaffen? Seit ich einen Pro-Account und die damit verbundenen Annehmlichkeiten habe, geht hier verdammt viel Zeit drauf…
Technisch ist Weewar (Wikipedia-Eintrag) ziemlich beeindruckend: das ganze Spiel läuft komplett im Browser und wird per Javascript umgesetzt. Bis zu 6 Spieler können sich auf massig vielen Maps miteinander messen.
150 Anwendungen gleichzeitig geöffnet
Warum macht man soetwas? Keine Ahnung, aber es beeindruckt.
Aprilscherz Galore
Heute stöbere ich mit gemischten Gefühlen durch meine Newsfeeds – einerseits schmunzelt man über die Aprilscherze, andererseits nerven sie doch ein wenig, da sie sich teilweise recht geschickt tarnen. Nachfolgend eine kleine Auflistung der von mir entdeckten Jokes.
ThinkGeek: Super Pii Pii Brothers
Google: Gmail Custom Time
Heise online: Bund plant “Netz des Vertrauens” auf IPv6-Basis
GoogleWatchBlog: CityMap
iFun.de: Apple übernimmt O2: UMTS-iPhone im Mai
MacLife: Die Mac-OS-X-Zukunft heißt Gepard
Mehr davon wird bei Spreeblick in den Kommentaren gesammelt.
Schlecht in Form
Oje. Wenn morgen die große Zombie-Invasion käme, würden meine Überlebenschancen nicht gerade rosig aussehen. Anscheinend bin ich zu pazifistisch (keine Pistolen oder Macheten im Haus) und zu sozial (ich würde zuerst versuchen meine Freunde zu finden, anstatt mich im nächstbesten Gebäude zu verbarrikadieren).
Klick aufs Bild, um die eigenen Überlebenschancen herauszufinden.
Warner Music verklagt MP3-Suchmaschine
Es gibt eine Suchmaschine, die MP3-Dateien, welche ungeschützt auf Webservern herumliegen, aufspüren kann. Aus einer Ecke höre ich:
Na klar, du Schlaumeier, Google kann das! Man benutze einfach filetype:mp3 sowie den Suchbegriff, und schon tauchen massenhaft MP3-Dateien auf, die man direkt herunterladen kann.
Vollkommen richtig. Das ist auch kein Hack oder sonstiger Unsinn, sondern eine dokumentierte Funktion der Suchmaschine.
Jetzt gibt es diese andere Suchmaschine, Seeqpod, die lediglich MP3-Dateien finden kann. Sonst nichts. Auch sie findet nur Dateien, die in öffentlich zugänglichen Bereichen des Internetzes herumliegen. Man kann die Musikdateien direkt abspielen, aber nicht herunterladen. Dazu müsste man die URL per Hand abtippen, denn die Webseite benutzt viel Flash, was ein Copy + Paste der URL unmöglich macht. Die Leute hinter Seeqpod wissen, was Geistiges Eigentum bedeutet.
Und was macht Warner Music? Verklagt Seeqpod. Unglaublich. Denn Seeqpod hostet keine Musik, sondern findet lediglich Dateien, die von anderen Leuten auf deren Webservern gehostet werden. Schon allein daran sieht man, wie paradox das Ganze ist. Konsequenterweise sollte man auch Stadtpläne verbieten, denn diese weisen potentiellen Bankräubern den Weg zur nächsten Sparkassenfiliale.
Nicht lustig
An dieser Stelle möchte ich ein wenig Werbung für Nicht lustig machen. Dabei handelt es sich um Comicstrips, die nur aus einem Panel bestehen und es immer wieder schaffen, auf absurde Weise lustige Pointen unterzubringen.
Leider darf ich aufgrund des Copyrights an dieser Stelle keine Strips veröffentlichen – also am besten selbst auf der Webseite anschauen.
Die fast täglich erscheinenden Strips gibt es als RSS-Feed, komplette Werke kann man auch in Buchform käuflich erwerben.
Kostenloser Fahrradverleih
2 Studentinnen aus München wagen ein Experiment: sie stellen 15 knallrote Fahrräder kostenlos für alle zur Verfügung, die sie nutzen möchten. Naiv sind sie nicht, denn auf der Webseite des Projektes heisst es:
15 rote Räder stehen in der Stadt und jedem zur Verfügung. Für die Fahrt ins Kino, frühmorgens nach Hause oder in den Park, zur Bank, zur Bar… für alle. Kostenlos. Ein paar werden verschwinden, aber das ist einkalkuliert.
Damit jedoch so wenige wie möglich abhanden kommen, kann jeder Nutzer einen Logbucheintrag seiner Fahrt hinterlassen, das von jedermann gelesen werden kann.
Interessantes Experiment, ich wünsche den beiden viel Erfolg (und hoffe, auch mal so ein Teil zu erwischen).
Technorati Tags: münchen, fahrradderfreiheit

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